Gedenken an die Opfer von Fremdenfeindlichkeit und Gewalt

Veröffentlicht am 07.11.2019 in Allgemein

In Einhausen wird am Samstag dem 09. November im Rahmen eines ökumenischen

Gottesdienstes in der katholischen Kirche und an der Erinnerungstafel am Rathaus an die Ereignisse vom 09. auf den 10 November 1938 erinnert. Nationalsozialisten haben damals in einer einzigen Nacht 91 jüdische Frauen und Männer ermordet und über 2000 ihrer Glaubensbrüder verhaftet und in Konzentrationslager verschleppt. 191 Synagogen wurden angezündet und tausende jüdischer Geschäfte zerstört. Der Holocaust hatte begonnen.

In diesem Jahr findet zudem noch die feierliche Eröffnung des Familie-Lösermann-Wegs statt.

So wird nämlich nach einstimmiger Zustimmung der Gemeindevertretung zu einem Vorschlag der SPD Fraktion der Rad- und Fußweg von der Weschnitzbrücke in der Ludwigstraße bis zur Fußgängerbrücke in der Großen Teilung künftig heißen.

Das Haus der jüdischen Familie Lösermann stand an dieser Stelle und wurde 1938 im Zuge der Nazi-Pogrome zerstört. Einhausen bekennt sich mit der Namensgebung an historischer Stelle zu diesem Verbrechen und wird künftig die Erinnerung daran wachhalten. Eine ebenfalls beschlossen Gedenktafel wird die Ereignisse von damals demnächst noch näher beschreiben. Als Mahnmal und Verpflichtung so etwas nie wieder geschehen zu lassen.

 

Die SPD Einhausen und Bündnis 90/DIE GRÜNEN laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich

zu der Veranstaltung ein. Der ökumenische Gottesdienst beginnt um 19.15 Uhr in der katholischen Kirche St. Michael. Das Zusammentreffen am Rathaus und die Eröffnung des Lösermann-Wegs finden anschließend und voraussichtlich ab 19:45 Uhr statt.

 
 

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